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„Backpulver“ für mehr Effizienz und Umwelt-schutz

Die EGK stellt nun auch die letzte Rauchgasreinigungslinie in der Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage auf das Trockensorptionsverfahren mit Bicarbonat, das wir alle auch als Bestandteil des Backpulvers kennen, um. Mit diesem Verfahren, werden die bei der Verbrennung von Restabfällen anfallenden Rauchgase gereinigt bevor sie die Anlage über die Schornsteine verlassen.

Mehr umweltfreundliche Wärme und Strom für Krefeld

Mehr umweltfreundliche Wärme und Strom für Krefeld

„Wir wollen nicht nur zuverlässig bei der Abfallentsorgung sein, sondern auch nachhaltig mit dem Einsatz unserer Ressourcen umgehen“, sagt Prof. Dr. Hermann-Josef Roos (Geschäftsführer EGK). Mit dem Bau des Kessels 2 wurde 2010 eine neue Rauchgasreinigungsanlage errichtet, die nach einem Trockensorptionsverfahren arbeitet. Prof. Dr. Roos: „Wir stellten schnell fest, dass das neue Verfahren deutlich effizienter ist. Das Ganze dauert nur rund drei Sekunden, und es wird weniger Energie benötigt als beim alten nassen Reinigungsverfahren. Diese guten Erfahrungen mit dem Bicarbonat-Verfahren führten zum Entschluss, nach und nach die anderen Reinigungslinien umzustellen. Diese zusätzlich gewonnene Energie kann nun den Bürger*innen zusätzlich als Strom und Fernwärme über die Netze der NGN zur Verfügung gestellt werden.“ Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2022 vorgesehen.

Jährlich speist die EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld rund 190.000 MWh Wärme und rund 75.000 MWh Strom in die lokalen Netze ein. Die Wärmemenge entspricht dem jährlichen Heizbedarf von rund 8.000 Haushalten und die Strommenge dem jährlichen Strombedarf von rund 25.000 Haushalten.

Link: Fernwärme und Heizung Plus | SWK