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Energieversorgung aktuell:  Gasumlage entfällt

Ab dem 1. Oktober sollte die sogenannte Gasumlage eingeführt werden. Diese Umlage entfällt. Alle Informationen zum Thema sowie weitere Themen zur aktuellen Energieversorgung lesen Sie hier.
Gas-Alarmstufe

Gasumlage entfällt

Die Bundesregierung hat die Gasumlage wieder zurückgenommen. Dennoch sind einige Änderungen der Gasabrechnung ab 1. Oktober zu beachten: Die neu eingeführte Gasspeicherumlage in Höhe von 0,059 Ct/kWh (netto) sowie die Bilanzierungsumlage in Höhe von 0,57 Ct/kWh (netto) bleiben bestehen, die Mehrwertsteuer auf Gas wird von 19 auf 7 Prozent gesenkt. Diese Änderungen werden natürlich in Ihrer Rechnung berücksichtigt. Bitte beachten Sie, dass die MwSt-Senkung erst im Verlauf des Oktobers 2022 mit Rückwirkung auf den 1.10.2022 in Kraft gesetzt werden soll.

Die Gasumlage

Fragen zur Entwicklung auf den Energiemärkten

Die Gasalarmstufe: Bedeutung und Auswirkung

Der Notfallplan Gas regelt das Vorgehen in Deutschland, wenn sich die Versorgungslage deutlich zu verschlechtern droht oder sogar verschlechtert.

Es gibt drei Stufen:

Ende März diesen Jahres hatte das Wirtschaftsministerium die erste Stufe ausgerufen. In dieser Frühwarnstufe wurde ein Krisenteam aus Behörden und Energieversorgern einberufen. Gasversorger sowie die Betreiber der Gasleitungen sind verpflichtet, regelmäßig die Lage für die Bundesregierung einzuschätzen, und ergreifen Maßnahmen, um die Gasversorgung aufrecht zu erhalten. Der Staat greift nicht ein.

Am 23. Juni 2022 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz dann die zweite Stufe festgestellt, die Alarmstufe. Diese ist Voraussetzung für die Umsetzung der Pläne der Bundesregierung, verstärkt Kohlekraftwerke ans Netz zu holen, um den Gasbedarf und -verbrauch im Stromsektor zu reduzieren. Den Betrieb regelt das Ersatzkraftwerke-Bereithaltungsgesetz. Die Gasspeicher sollen aber auch auf anderen Wegen gefüllt werden: Alternative Anbieter werden gesucht, erneuerbare Energien ausgebaut. Und der Aufruf an alle: Wir müssen Gas einsparen, wo es geht. Aktuell ist die Versorgung weiterhin gewährleistet. Deshalb sind auch keine Maßnahmen nach §24 des Energiesicherheitsgesetz (EnSIG) beschlossen.

Erst in der dritten und letzten Stufe des Gas-Notfallplans, der Notfallstufe greift der Staat ein und verordnet nicht-marktbasierte Maßnahmen, um die Gasversorgung der geschützten Kunden sicherzustellen.

Es lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, wie lange die Versorgung ohne größere Eingriffe nahezu im Normalzustand weiterlaufen kann.

Wir wissen, diese Situation stellt Sie vor Herausforderungen und Sie haben unterschiedliche Fragen. Fragen, die sich derzeit nur teilweise oder schwerlich einwandfrei beantworten lassen. Dennoch wollen wir Ihnen einige dieser Fragen so gut es geht beantworten.

Fragen zur Gasalarmstufe & Versorgungssicherheit

Energiemarkt aktuell: Medienberichte & Interviews

In der Welle-Niederrhein-Sondersendung zum Thema Energiemarkt stehen SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke und NGN-Geschäftsführer Hans-Werner Leenen Rede und Antwort. Geklärt wird unter anderem, was die Stadtwerke als Energieversorger für den Endkunden unternehmen. Direkt hier gibt es die ganze Sendung zum Nachhören.

Interview und Hinweise zum Energiesparen

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