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Nachhaltigkeit mit "meinSWK Heimatstrom"

Mit meinSWK Heimatstrom bietet die SWK jetzt jedem Interessierten die Möglichkeit, seine Energie direkt aus regional erzeugter Windkraft zu beziehen.
SWK Krefeld Heimatstrom

Aus der Region, für die Region

Der verantwortungsbewusste Umgang mit den endlichen Ressourcen hat bei der SWK schon immer einen hohen Stellenwert. So ist die SWK seit 2009 mit der Umsetzung von „Krefelder Sonnenstrom“ größter Betreiber von Photovoltaik-Anlagen in Krefeld. In 2015 hat das Unternehmen „seinen“ Kohleausstieg bewältigt und sich von der Beteiligung an einem Kohlekraftwerk getrennt. Und bereits 2011 hat die SWK einen weiteren Schritt zu mehr Verantwortung für den Klimaschutz unternommen: Sämtliche Kunden im Heimatmarkt, die das Stromprodukt „meinSWK KLASSIK“ beziehen, wurden kostenlos auf 100 Prozent Ökostrom umgestellt. 46 Prozent der Krefelder SWK-Kunden beziehen mittlerweile ihren Strom aus rein regenerativen Energiequellen.

Speziell im Bereich der Windenergie ist die SWK ebenfalls schon seit vielen Jahren aktiv. „Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Errichtung von Windkraftanlagen innerhalb des Krefelder Stadtgebiets aufgrund fehlender geeigneter Flächen nur schwer umsetzbar ist, haben wir früh nach alternativen Möglichkeiten zum Bau von Winderzeugungsanlagen gesucht“, erklärt SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke. Das Ergebnis: Über Green GECCO, ein Gemeinschaftsunternehmen von mehreren Stadtwerken und der RWE Renewables GmbH, wurde der Ausbau von Projekten zur regenerativen Energieerzeugung europaweit vorangetrieben. Verschiedene Windparks mit Schwerpunkt in Deutschland sind inzwischen errichtet. Zudem wurden in Eigenregie zwei Windenergieanlagen in Straelen und in Wachtendonk 2014 bzw. 2017 in unmittelbarer Nachbarschaft zu Krefeld von der SWK in Betrieb genommen.

Ökostrom wird vor Ort produziert, Projekte vor Ort gefördert

„Umwelt- und Naturschutz beginnen vor Ort, hier in Krefeld und am Niederrhein. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie lokal und regional mitgetragen wird“, sagt Carsten Liedtke. Deshalb bietet die SWK mit „meinSWK Heimatstrom“ jetzt jedem Interessierten die Möglichkeit, seine Energie direkt aus regional erzeugter Windenergie zu beziehen. Der Ökostrom stammt aus einem Umkreis maximal 50 Kilometer um Krefeld herum. Zunächst ganz konkret aus der Windenergieanlage in Wachtendonk, die gemeinsam von der SWK ENERGIE und den Gemeindewerken Wachtendonk betrieben wird. „Von der mit dem Windrad erzeugten Strommenge erhalten wir zunächst jährlich etwa eine Million Kilowattstunden Strom. Das genügt, um zum Start 300 bis 350 Haushalte zu versorgen. Wir können aber jederzeit Strom aus weiteren Windenergieanlagen aus der Region dazu holen“, erklärt Smail Zarouali, Bereichsleiter Vertrieb Privat- und Gewerbekunden der SWK ENERGIE.

Neben dem garantiert lokal erzeugten Strom ist das Besondere an „meinSWKHeimatstrom“, dass ein Teil des Verkaufspreises in einen Ökofonds fließt, aus dem jedes Jahr Klimaschutz- und Energieeffizienz-Projekte in der Region gefördert werden. 0,5 Cent je Kilowattstunde fließen in den Fonds. „Wir werden als SWK zum Start außerdem 10.000 Euro als einmaligen Sockelbetrag in den Ökofonds einzahlen“, sagt Carsten Liedtke.

Soziale und gemeinnützige Träger aus Krefeld, Wachtendonk und Straelen wie Vereine etc.können sich um eine Förderung aus dem Topf bewerben, um Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und zum Ausbau Erneuerbarer Energien zu finanzieren. Das kann beispielsweise die Errichtung einer Photovoltaikanlage oder einer modernen Brennstoffzellenheizung sein. Oder auch Schulungs- und Bildungsmaßnahmen zur Energiewende und Energieeffizienz, die andere befähigen, die Energiewende voranzutreiben. Gefördert werden 30 Prozent der Gesamtprojektkosten, maximal jedoch 3.000 Euro. Ein interner Förderbeirat der SWK entscheidet über die Mittelvergabe und wirdv on einem externen Wirtschaftsprüfer kontrolliert.


Informationen zu meinSWK Heimatstrom finden Sie unter swk.de/heimatstrom.